Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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11.01.2017 14:33 Alter: 2 Jahre

Interview: „Es gibt keinen in diesem Kurs, der keine Chancen hätte“

Katarina Jenikova ist vor fast 30 Jahren als Balletttanzsportpädagogin nach Schleswig-Holstein gekommen. Hier unterrichtet sie unter anderem Deutsch als Fremdsprache. Jetzt ist sie Absolventin des ersten Durchlaufs der IQ Qualifizierungsmaßnahme Deutsch C1 für angehende Lehrkräfte in Integrationskursen.


Wie sind Sie auf den Kurs und IQ aufmerksam geworden?

Ich bin nicht nur Tanz- und Sportlehrerin, sondern habe auch früher schon bei der Diakonie unterrichtet und mich in Kursen für Flüchtlinge engagiert. Aber ich durfte keine Integrationskurse unterrichten, ohne die Zulassung vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu haben. Dann hat mich eine Mitarbeiterin der Diakonie angesprochen und hat mir von der IQ Qualifizierungsmaßnahme berichtet.

Ich dachte erst, in meinem Alter, mit 50, ist es nicht möglich, noch Prüfungen zu machen. Selbst die Germanistin, die uns unterrichtet hat, hat gesagt: Der Kurs ist echt starker Tobak. Aber ich habe nicht nur zu Hause gesessen, sondern ich habe es aktiv in die Hand genommen. Nachher war ich bei der Prüfung die Klassenbeste – es hat sich also ausgezahlt.

Der Kurs hat Ende Mai angefangen und die Prüfung war am 14. Oktober. In den Ferien haben wir auch ein paar Stunden absolviert. Dass der Kurs komplett über IQ finanziert war, war natürlich toll! Sogar die Bücher! Selbst unsere Kinder müssen ihre Bücher in der Schule bezahlen.

Wie geht es nach dem Kurs für Sie weiter?

Unsere Dozentin hat sich sehr rührend um uns gekümmert. Ein Anliegen von uns war es, dass wir alle Träger, die eventuell Interesse hätten, uns zu beschäftigen, einladen. So kamen auch alle Träger der Wirtschaftsakademie, Dekra, AWO und Diakonie. Sie haben sich sozusagen um uns gerissen und gesagt, dass wir in Zukunft noch viel mehr Lehrer brauchen werden. Ich persönlich würde mich sehr freuen, wenn ich in Zukunft Integrationskurse unterrichten könnte. Ich warte jetzt gerade auf die Anerkennung meines Zertifikats durch das BAMF. Das dauert so zwei bis drei Wochen.

Haben Sie einen Tipp für diejenigen, die sich für die Maßnahme interessieren?

Alle diejenigen, die Lust haben, sich einzubringen: Machen Sie den Kurs! Selbst wenn man die Prüfung nicht sofort besteht, kann man sie wiederholen. Es gibt auch viel praktische Unterstützung von der Volkshochschule. Mit so einer Qualifikation kann man besser verdienen und hat mehr Möglichkeiten. Und es hat mich fasziniert, wie groß der Bedarf an Lehrkräften ist! Da war nicht die Rede von Arbeitslosigkeit. Die Voraussetzung ist allerdings ein Hochschulabschluss. Es gibt keinen in diesem Kurs, der nun keine Chancen hätte.

Informationen zur Qualifizierungsmaßnahme

(Das Interview mit Katarina Jenikova führte Nora Lassahn, Öffentlichkeitsarbeit bei der Koordination IQ-Netzwerk Schleswig-Holstein, für den IQ Netzwerk Schleswig-Holstein – Newsletter 2/2016.)


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